Ankunft und Besuch der neuen Schüler in Lippstadt

Der Blick aus dem Büro der ASC Auscbildung&Service GmbH in Düssledorf

Es ist früh morgens und nachdem wir sie vom Flughafen abgeholt haben, sitzen die zwei neuen chinesischen Schülerinnen müde aber zufrieden im Büro der ASC Ausbildung und Service GmbH in Düsseldorf. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es von dort aus nach Lippstadt, wo sie in Zukunft eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Altenpflege absolvieren werden.

 

Die Autofahrt ist ruhig und die Herbstsonne lacht, als wir unterwegs eine Pause machen um noch eine Kleinigkeit zu essen. In Lippstadt angekommen haben Sie zum ersten Mal die Möglichkeit, ihre zukünftige Schule und Ihren Ausbildungsbetrieb zu sehen und einige ihrer zukünftigen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen.

 

Zuerst sprechen wir mit Frau Nelle-Koers in der Akademie für Management und Pflegeberufe, wo die Schülerinnen den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren werden. Sie erzählt von den Schülerinnen und Schülern des Projektes, die letztes Jahr ihre Ausbildung begonnen haben und wie sich diese eingelebt haben. Inzwischen wohnen diese nicht mehr in dem von der Ausbildungsstätte zur Verfügung gestellten Haus, sondern haben sich eigene Wohnungen oder WGs gesucht. Der tägliche Weg zur Arbeit oder zur Schule wird mit dem Fahrrad oder dem Bus bewältigt, welcher alle halbe Stunde fährt. Die Schülerinnen und Schüler aus dem letzten Jahr sind inzwischen Veteranen und können den neuen zeigen, wie der Hase läuft. Der Schulunterricht erfolgt blockweise und wie es der Zufall so will, liegen die Blöcke aller chinesischen Schüler dieses Jahr in der selben Zeit, so dass diese sich auch in den Pausenzeiten treffen und austauschen können.

 

In der Akademie für Management und Pflegeberufe gibt es viele Auszubildende mit Migrationshintergrund, daher gibt es verschiedene Kurse für Deutsch als Fremdsprache, so dass die neuen Schülerinnen aus China von Anfang an ein großes Angebot nutzen können. Das B2-Niveau in der deutschen Sprache wird allerdings erst zum Examen, also nach 3 Jahren Ausbildung erwartet.

 

Während des anschließenden Besuchs in dem zukünftigen Ausbildungsbetrieb haben die Schülerinnen die Möglichkeit, zum ersten Mal Ihre Vorgesetzten zu treffen und Fragen zu Arbeit und Alltag zu stellen. In der Anfangsphase werden die Auszubildenden nicht alleine eingesetzt und durch erfahrene Mitarbeiter angeleitet, so dass auch hier noch viel Raum für Fragen und Erklärungen vorhanden ist. Während wir noch im Gespräch mit dem Ausbildungsbetrieb sind, stoßen die chinesischen Schülerinnen und Schüler zu uns, die bereits 2017 angekommen sind. Diese übernehmen im Anschluss die erste „Stadtführung“ und gehen mit den neuen Schülerinnen zum ersten Mal einkaufen. Hierfür stellt Ihnen der neue Arbeitgeber gleich ein paar Fahrräder zur Verfügung, die sie während der gesamten Ausbildung nutzen können.

 

Nachdem wir das Gepäck der Schülerinnen in ihrer neuen Wohnung abgeladen haben, verabschieden wir uns in den sonnigen Feierabend und wünschen den beiden alles Gute und einen erfolgreichen Start in die Ausbildung.

 

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Delegation bei apm Schule in Düsseldorf

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Symposium Altenpflege 2018