Der Deutsche und sein Bier

Die Bundesrepublik Deutschland im Herzen von Europa ist weltweit bekannt für ihre Bierkultur. Diese geht unter anderem auf das Reinheitsgebot von 1516 zurück, demnach deutsches Bier nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser bestehen darf.

Volksfeste wie das Münchener Oktoberfest oder das Duckstein Festival in Lübeck bieten Möglichkeiten verschiedene Biere mit Freunden und Familie zu genießen. Zum Sommer hin öffnen allerorts die Biergärten ihre Tore, obwohl diese traditionell eigentlich nur in Bayern so heißen dürften. Es gibt Stammtische, die sich ganz und gar diesem alkoholischen Getränk widmen, sei es nun in Bezug auf Markenbiere, regionale Brauereien oder Craftbiere, die abseits des Reinheitsgebotes existieren. Die etablierten nationalen Markenbiere und Brauereien sind traditionell Sponsoren des deutschen Sports und seiner Vereine. Für den aktiven Bierfan gibt es darüber hinaus idyllische Wander-routen, die durch historische Hopfenanbaugebiete von Brauerei zu Brauerei führen. In der Bodenseeregion im Allgäu kann man sich zum Beispiel das Hopfenanbaugebiet Tettnang anschau-en. Es ist erstaunlich, wie viele Brauereien es allein entlang der Kurpfälzer Bierstraße gibt. Das Gebiet erstreckt sich von Worms und Ottersheim in Rheinland-Pfalz über Bensheim in Hessen nach Mannheim, Heidelberg und Sinsheim-Steinsfurt in Baden-Württemberg. Allein in diesem Gebiet können 24 Brauereien besucht werden. Und was könnte schöner sein, als nach ein paar Kilometern zu Fuß in einer Gaststätte einzukehren und ein kühles Pils zu genießen. Wem die Wanderschaft jedoch zu anstrengend ist, der findet sein Lieblingsbier meistens auch direkt im Supermarkt oder am Kiosk um die Ecke.

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