Berühmte Deutsche: Johannes Gutenberg

Johannes Gutenberg ist der Erfinder des Buchdrucks. Er lebte von 1400 bis 1468 in Mainz. Bis zu seiner Erfindung im Jahr 1450 wurden Bücher per Hand geschrieben, abgeschrieben oder mit sehr aufwendigen Verfahren gedruckt. Die Verbreitung von Texten war also sehr anstrengend.

Vor Gutenbergs Erfindung war der Holzdruck eine Möglichkeit, um Texte zu drucken. Bei dem Holzdruck wurde mit einem bearbeiteten Holz gedruckt. Ein Holzstück wurde mit Farbe bedeckt und Papier darauf gepresst. Das war ein sehr schwieriges Verfahren.

Die Erfindung Gutenbergs ist eine Weiterentwicklung der Techniken, die es damals schon gab. Satzzeichen, kleine und große Buchstaben konnten mit seiner Technik in einer Form einzeln gegossen werden. Die Buchstaben waren dann beweglich und konnten für einen Text angepasst werden. Darum konnte ein Druck viel schneller durchgeführt werden. Der Druck von Büchern war deshalb günstiger, schneller und in großer Zahl möglich. Damit war Johannes Gutenbergs Erfindung dafür verantwortlich, dass Bücher lange Zeit das wichtigste Medium waren.

Die Gutenberg-Bibel

Besonders berühmt ist die Gutenberg-Bibel. Diese von Gutenberg und 20 seiner Mitarbeiter gedruckten Bibeln entstanden zwischen 1452 und 1454. Insgesamt wurden 180 Exemplare gedruckt: 150 auf Papier und 30 auf wertvollem Pergament. Heute gibt es noch 49 dieser Bibeln. Zwei von ihnen sind im Besitz des Gutenberg-Museums in Mainz. Durch die verschiedenen Farben und den sorgfältigen Druck, wird die Gutenberg-Bibel noch heute zu den schönsten Büchern der Welt gezählt.

 

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