Das Chinesisch-Deutsche Projekt zur Ausbildung chinesischer Schüler/innen in deutschen Pflegeeinrichtungen

10 Minuten Aktivierung in Seniroenwohstift Kreyenbrück

Erste Schritte in China

Der Start dieses Ausbildungsprojektes zwischen der Firma ASC Ausbildung & Service GmbH in Düsseldorf mit unserem chinesischen Partner SWP und deren Partnerschulen liegt schon ca. 5 Jahre zurück.

Im Rahmen gemeinsamer Projekte zur beruflichen Bildung in China wurde neben technischen Projekten auch der Bereich Pflege integriert.

Unser Partner  SWP hat damals Kooperationen mit mehreren Hygieneschulen in Zhengzhou und Umgebung geschlossen, die in ihren Krankenschwesterlehrgängen auch jeweils Klassen anboten, in denen die Schüler neben den pflegerischen Fächern bereits Deutsch lernten. 

Die Schüler erhielten das Angebot – bei ausreichenden Kenntnissen in Deutsch – nach Ihrer Ausbildung in China nach Deutschland gehen zu können, um die Pflege in Deutschland im Rahmen einer dortigen Ausbildung kennenzulernen.

Mit dieser Doppelausbildung stehen den Absolventen sowohl in Deutschland  wie auch in China viele Türen offen. Aufgrund möglicher rascher Fortbildungen sind sehr schnelle Aufstiegschancen gesichert.

Unterricht in der Hansa Pflegeschule

Vorbereitung und Durchführung in Deutschland

staionäre Pflege

Generell ist das Wohnen in den “eigenen vier Wänden”  die wohl beliebteste Wohnform der älteren Generation in Deutschland – dies kann sowohl eine gemietete Wohnung oder das eigene Haus sein.  Selbst wenn es mit der eigenen Versorgung nicht mehr so gut klappt, möchten die meisten Menschen am liebsten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.  Wenn es schwierig wird, alle anfallenden Aufgaben selbständig zu erledigen, z.B. das Einkaufen oder das Essen zuzubereiten, wird  meist zuerst darüber nachgedacht, wie man den Haushalt jetzt organisieren kann.

Solange es keine schwerwiegenden Einschränkungen gibt, bietet sich die häusliche Pflege an. Wenn möglich, wird diese häufig durch Verwandte ( z.B. durch die Kinder oder den Ehepartner) übernommen. Ist dies nicht möglich, oder wird es zu schwierig, kann man die Pflege teilweise oder auch ganz in die Hände der ambulanten Pflegedienste geben.
Ambulante Pflegedienste gibt es als eigenständige Firmen. Sie arbeiten aber häufig auch mit stationären Einrichtungen zusammen. Sie übernehmen die professionelle Pflege des Pflegebedürftigen an seinem Wohnort. Zu den Aufgaben gehören z.B. die hygienische Grundpflege, aber auch jede weitere Versorgung der Pflegebedürftigen, z.B. die Ausgabe von Medikamenten oder das Wechseln von Verbänden. Die ambulante Pflege wird, wie die stationäre Pflege, von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt. 

Wenn die Pflege oder Betreuung in häuslicher Gemeinschaft und ambulante Pflege nicht mehr ausreichend ist, oder ggf. auch nicht gewünscht ist, bietet sich die stationäre Pflege an.

In der stationären Pflege gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten der Betreuung, die abhängig sind von den Wünschen und dem Bedarf  des jeweiligen Pflegebedürftigen. Es wird hier seitens der Pflegeeinrichtung versucht, die Bewohner entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse zu unterstützen und eine möglichst lange Mobilität zu erhalten.

(Entsprechend  der sich stets weiter entwickelnden Pflegewirtschaft, bemühen sich die Pflegeeinrichtungen in der jeweiligen aktuellen Situation der Bewohner ein Optimum an Betreuung zu gewährleisten.)

Neben der täglichen Grundpflege sowie der entsprechenden medizinischen Betreuung gehören hier ebenfalls diverse wechselnde Freizeitangebote für die Bewohner zum Tagesprogramm. Häufig sind in diese Angebote auch sportliche oder pflegerische Elemente integriert.  Je nach den körperlichen Fähigkeiten der einzelnen Bewohner können sich diese entsprechend einbringen.

So gibt es für mobilere Bewohner z.B. Angebote zu Ausflügen, Spaziergängen oder zum Einkaufen. Aber auch für körperlich eingeschränkte Bewohner stehen unterschiedliche Freizeitangebote zur Verfügung. Einige  Einrichtungen erstellen – häufig auch zusammen mit den Bewohnern – monatliche Hauszeitschriften. Es gibt verschiedene Bewegungs- und Musikangebote oder z.B. Spielenachmittage. Natürlich werden auch kulturelle Angebote, wie Gottesdienste oder z.B. Erntedankfeste, Weihnachtsfeiern  o.ä. durchgeführt, immer auch mit dem Wunsch, dass die Bewohner sich in den Pflegeeinrichtungen möglichst wie in ihrem gewachsenen Umfeld wohlfühlen sollen.

Selbstverständlich werden diverse Therapien direkt in den Einrichtungen durchgeführt, wofür neben den ausgebildeten Altenpflegern/innen ebenfalls entsprechend geschultes Fachpersonal zur Verfügung steht.

In den letzten Jahren gibt es vermehrt auch Angebote des sog. betreuten Wohnens in Wohnungen, die eine schnelle Versorgung im Bedarfsfall anbieten. – Dieses Angebot wird gerne von Senioren angenommen, die sich noch selbst versorgen können und gern selbständig wohnen wollen. Dennoch möchten sie durch  Wohnungen, die sich häufig in der Nähe von Pflegeeinrichtungen befinden, die Sicherheit im Notfall garantiert wissen.

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Berufsbildungsbericht 2018: Digitalisierung in der beruflichen Bildung

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Interview mit Herrn Plagge – 23.08.2017